Europameister
In den Monaten Juli und August wurden viele Europameisterschaften entschieden, weshalb wir einen ein kurzes Update im Hinblick auf die wichtigsten Entscheidungen geben wollen
Ein nicht geringer Anteil der weltbesten Fahrer kommt aus verschiedenen Teilen Europas, weshalb Europameisterschaften einen sehr hohen Stellenwert haben, was auch daran zu erkennen ist, dass viele Firmen viel Einsatz zeigen, um ihre Fahrer in Top-Positionen zu bringen.
Auch wenn RACER in den kommenden Ausgaben detailliert auf die unterschiedlichen Rennen eingehen wird, wollen wir bereits jetzt eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse bringen.
Los geht's
Beginnen wir zuächst mit den Verbrennerklassen und den beiden 1:8-Klassen im Speziellen. Bei den 1:8-Glattbahn-Europameisterschaften in Lostallo/Schweiz war es On-Road-Spezialist und Ex-Weltmeister Lamberto Collari, der mit seinem Novarossi-gepowerten Kyosho Landsmann Alberto Picco (Mugen) und Kyosho-Teamkollegen Francesco Tironi hinter sich ließ. Michael Salven sicherte sich nach den Vorläufen zwar die Pole-Position für Serpent, fiel in den Finalen aber auf Grund von technischen Problemen zurück.
Die Europameisterschaft für die 1:8-Off-Roader fand in Auxerre/Frankreich statt und sah erstmalig Robert Batlle aus Spanien als TQ nach den Vorläufen und Sieger nach den Finalläufen. Robert fiel nach dem Start zunächst zurück, kämpfte sich mit seinem HoBao Hyper 8.5 mit AXE-Power dann aber wieder an die Spitze zurück und gewann for Renauld Savoya (Mugen) und seinem Teamkollegen Borja Hernandez.
Nun gehen wir im Maßstab ein wenig nach unten, bleiben aber weiterhin bei den stollenbereiften Cars. Auf der 1:10-Elektro-EM in Finnland, auf der traditonell die beiden wichtigen Klassen 2WD und 4WD gefahren werden, war es jeweils der Pole-Positon-Inhaber, der auch das Rennen für sich entscheiden konnte. In 2WD war es Neil Cragg, der zusammen mit Lee Martin für einen 1-2-Sieg für Team Associated sorgte. Platz drei ging an Hupo Hönigl und Team Losi.
Bei den Allradlern war Hupo unschlagbar, der sich zwar im ersten A-Finale noch Neil Cragg geschlagen geben musste, in den beiden darauffolgenden Läufen war der Österreicher (Tamiya TRF501X) aber auf Zack und steckte den EM-Titel ein. Neil Cragg (Yokomo) reichte es immerhin zu Platz zwei, den letzten Podiumsplattz sicherte sich Richard Cree (JConcepts).
Die "jüngste" Europameisterschaft war die Elektrotourenwagen-EM in Montbrison/Frankreich. Pole-Mann Steven Weiß (Xray) konnte den ersten Lauf der A-Finale für sich entscheiden. In den beiden darauffolgenden Finalen jedoch war es Ronald Völker (Hot Bodies) von zwei kommend, der Siege einfahren und somit den EM-Titel 2007 erringen konnte. TQ Steven blieb "nur" der Vizetitel. Dritter und letzter auf dem Podest Marc Rheinard (Tamiya).
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