Wo: Hohenems, Österreich
Was: Offroad Winterchamps
Wann: 5./6. Januar 2008


Die Vier-Schanzen-Winterchamps

175 Fahrer, Vorläufe von acht Uhr morgens bis halb zehn Uhr abends, vier selektive Sprünge und ein Teppich in neuer Optik: das waren die Rahmengedingungen für das "Hohenemser Neujahrsspringen 2008"! Einmal mehr hat der EFAC Hohenems bewiesen, dass die Austrian Offroad Winterchamps zu recht das wohl erfolgreichste und beste Elektro-Offroad-Hallenrennen Europas ist.

Nach wie vor ist die 2WD-Klasse das Zugpferd des Rennens - 73 Fahrer alleine bei den "Heckgetriebenen" sprechen eine deutliche Sprache. Mit 38 Fahrern "nur" etwa halb so start zeigte sich die Monster-Klassen, wobei die Qualität des Fahrerfeldes ebenfalls sehr, sehr hoch lag. Auf 40 Fahrer und eine sehr internationale Beteiligung kam die sich im Aufwind befindende 4WD-Klasse - wohl auch getrieben von den diversen Chassis-Neuerscheinungen des vergangenen Jahres. Schlusslicht in der Quantität, allerdings nicht in Sachen Spaßfaktor bildete die Free-18-Klasse der Micromodelle, die lediglich auf 19 Fahrer kamen, gerade im A-Finale aber nichts an Spannung vermissen ließen.

Eine Überraschung gab es in der 2WD-Klasse, die Lokalmatador Hupo Hönigl mit einem neuen Fahrzeug bestritt. Nach langen Jahren im Team von Losi wechselte der 4WD-Europameister des Jahres 2007 kurz vor dem Rennen ins Lager von X-Factory und tat es damit vielen seiner Tamiya-4WD-Kollegen gleich. Da sich sein eigenes Fahrzeug noch auf dem Weg nach Europa befand, trat Hupo mit dem "3 gear"-Leihfahrzeug eines befreundeten Fahrers an. Eine umso bemerkenswertere Leistung, dass er in den Finalen seine Mitstreiter ganz klar hintersich ließ.

In der 4WD-Klasse konnte sich Jörn Neumann mit dem Serpent S500-Prototypen behaupten, den er schon auf der WM ins A-Finale gefahren hatte. Mit zwei ersten Plätzen im ersten und zweiten A-Finale sicherte er sich vorzeitig den Titel des Autrian 4WD-Winterchamp 2008.

Mit drei blitzsauberen Finalsiegen entschied Roland Hauleitner die Monster-Klasse für sich und holte somit den zweiten Titel für Österreich.

In der Free-18-Klasse war es Robert Hart, der für einen Gleichstand zwischen den Ausrichtern Österreich und Deutschland sorgte. Robert scheuchte seinen CS-gepowerten Associated RC18B mit Abstand als Schnellster um den vor allem für die 1:18er sehr selektiven Kurs und sicherte sich nach 2007 seinen zweiten Micro-Titel bei den Winterchamps.

Weitere Informationen zum Rennen gibt es auf der Internetseite des EFAC Hohenems unter www.efac-hohenems.at sowie in einer der kommenden Ausgaben von RACER!